KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Peter Brüning


Verfügbare Werke
Peter Brüning
im Atelier 1957 © Nachlass Prof. Peter Brüning, Ratingen und VG Bild-Kunst, Bonn
1929Am 21. November in Düsseldorf geboren
1950–1952Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Willi Baumeister
1951Erste Parisreise mit Baumeister und einigen Mitgliedern seiner Klasse
1952–1954Aufenthalt in Soisy-sur-Seine bei Paris als Stipendiat der UNESCO;
 Reise durch Südfrankreich, Spanien und Italien
seit 1953Mitglied der »Gruppe 53« (vormals »Künstlergruppe Niederrhein 53«)
seit 1954Wohnsitz und Atelier in Ratingen an der Stadtgrenze zu Düsseldorf
1955Förderpreis zum Cornelius-Preis der Stadt Düsseldorf
seit 1955Regelmäßige Paris-Aufenthalte
1956Teilnahme an den Ausstellungen »Interferenzen«, Galerie Paul Facchetti, Paris, und »poème objet«, Galerie Parnass, Wuppertal;
 Erste Einzelausstellung im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Kunsthalle Düsseldorf
1957Erste Einzelausstellung in der Galleria Apollinaire, Mailand
1958Einzelausstellung in der Galerie 22, Düsseldorf und in der Galerie Parnass, Wuppertal
1959Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI); Teilnahme an der »documenta II«, Kassel
1961Villa-Romana-Preis (Florenz) und XII. Premio Lissone, Italien
1964Honorable Award auf der III. Internationalen Biennale junger Künstler in Tokio; Teilnahme an der »documenta III«, Kassel
1968Teilnahme an der »documenta 4«, Kassel;
 »Autobahndenkmal« zwischen den Autobahnanschlüssen Wuppertal Süd und Wuppertal Ost
1969Aufnahme der Lehrtätigkeit als Professor für Freie Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
1970Am 25. Dezember in Ratingen gestorben
 Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
 Werke aus allenSchaffensperioden in öffentlichen und privaten Sammlungen
Peter Brüning gilt als ein Hauptvertreter des Informel in Deutschland. Marie-Luise Otten hat ihn als »Lyriker des deutschen Informel« bezeichnet. Während Brünings Malerei anfangs von dunklen Farben geprägt ist, lichtete sich sein Stil zu Beginn der 1960er Jahre. Brüning wurde gestischer, großzügiger und dynamischer. Anfang der 1960er Jahre suchte er nach neuen Möglichkeiten, zeichenhaft die Realität unserer Zeit in Landschaftsbilder umzusetzen. Unsere durch den technischen Fortschritt veränderten Landschaften mit ihren Verkehrswegen und Strommasten motivierten Brüning zu kybernetischen Landschaftsdarstellungen.
So spontan und energiegeladen die Bilder wirken, so überlegt ist doch dessen Komposition. Runde, geschwungene Formen und konkrete, grafische Elemente ergänzen sich zum reizvollen Gesamtbild. Natureindrücke und zeitgemäße kartografische Formeln und Piktogramme sind kein Widerspruch, sondern vereinen sich zu einer gemeinsamen Harmonie, zu zeichenhaften Kürzeln unserer Zeit. 
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