ART COLOGNE 2019

Horizontal-abstrakt III, 1937
© Willi Baumeister / VG Bild-Kunst, Bonn

Willi Baumeister

Horizontal-abstrakt III, 1937

Öl auf Leinwand
65,5 × 54,2 cm

verso signiert und datiert auf dem Keilrahmen: W. Baumeister 3.37
(BAUMEW/M 79, 13210)

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Provenienz: Irmgard Burchard Tableaux Zürich - Privatbesitz - Hauswedell & Nolte, Hamburg - Galerie Schlichtenmaier - Sammlung Deyhle, Stuttgart

Literatur: Ausst.Kat. Figur und Abstraktion in der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts, Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottdorf, Schleswig 1993, Nr. 96
Ausst.Kat. Willi Baumeister - Karl Hofer. Begegnung der Bilder, Museum der bildenden Künste Leipzig, Bielefeld 2004, Abb. S. 109
Ausst.Kat. Willi Baumeister, Entdeckung neuer Bildwelten, Galerie Schlichtenmaier Grafenau/Stuttgart, Grafenau/Stuttgart, 2008, S. 30, Abb. S. 31
Peter Beye/Felicitas Baumeister, Willi Baumeister. Werkkatalog der Gemälde, Bd. II, Ostfildern 2002, Nr. 733

Willi Baumeister hat in der abstrakten Kunst ein halbes Jahrhundert lang die Entwicklung des deutschen Kunstlebens maßgeblich geprägt. Er zählt zu den bedeutendsten Wegbereitern der deutschen Avantgarde. Eines von Baumeisters malerischen Hauptanliegen kristallisiert sich bereits frühzeitig heraus, nämlich die Untersuchung der Beziehung zwischen Einzelform und Flächenordnung. In den quer gelagerten schwarzen Formen seiner »Sportbilder« der 1920er Jahre sind erste Anklänge dieser formproblematischen Auseinandersetzung zu erkennen. Zeitversetzt entstehen ebensolche formalen Untersuchungen verstärkt ab 1937 und werden von Baumeister als Ideogramme bezeichnet. Bei diesen ersten abstrakten Figurenzeichen drückt Baumeister sein Streben nach der elementaren, originären Form aus. In »Horizontal-abstrakt III« (1937) werden die Farben demnach klar umrissen, frontal gezeigt und zu allgemeingültigen Ideenzeichen erklärt. Auf der weißgrundierten Leinwand in ihrer Leuchtkraft intensiviert, gleichen sie einem rätselhaften Phänomen — einem auf der Fläche verhafteten Schwebezustand, der aufgrund der farblichen und formalen Balance einem In-sich-Ruhen gleicht.
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