Schlichtenmaier classic / Besondere Werke aus Galeriebestand zum 50. Galeriejubiläum

Schwebend, 1950/51
© Willi Baumeister / VG Bild-Kunst, Bonn

Willi Baumeister

Schwebend, 1950/51

Öl mit Kunstharz auf Hartfaserplatte
22,8 × 65 cm

signiert und datiert u. r.: Baumeister 2 50
(BAUMEW/M 134)

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verso signiert, datiert und bezeichnet: Planant 2.19 51 W Baumeister; Etikett Galerie Jeanne Bucher
Provenienz: Galerie Jeanne Bucher, Paris; Privatbesitz, Stuttgart
Literatur: Ausst. Kat. Willi Baumeister. Entdeckung neuer Bildwelten, Galerie Schlichtenmaier, Grafenau 2008, S. 62, Abb. S. 63 Ausst.Kat. Willi Baumeister, Entdeckung neuer Bildwelten, Galerie Schlichtenmaier Grafenau/Stuttgart, Grafenau/Stuttgart, 2008, S. 62, Abb. S. 63
Peter Beye / Felicitas Baumeister, Willi Baumeister. Werkkatalog der Gemälde, Bd. II, Ostfildern, 2002, Nr. 1632 mit Abb.

Das 1950/51 entstandene Gemälde »Schwebend« reflektiert die positive Stimmung der Nachkriegszeit. Statt schwerer Erdfarben, verwendet Baumeister Blau, Gelb und Rot. Es gehört zur Gruppe der von Will Grohmann als »Schwebende Welt« bezeichneten Bilder. Ein analoges Bild befindet sich in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München. In der vorliegenden Fassung versammelt Baumeister eine große Anzahl seiner Figur- und Formerfindungen der zurückliegenden Jahrzehnte. Erfahrene Betrachter des Œuvres Baumeisters erkennen in der mittig gesetzten blauen Form eine Vorwegnahme von Elementen aus den »Faust«-, »Phantom«- und »Montaru«-Bildern. Die dort dominierende schwarze Hauptfigur, die sich über die Fläche ausbreitet, ist hier noch in die spielerisch erscheinende Komposition eingebunden. Es scheinen über einer dunkelgrauen, räumlich nicht definierten Fläche verschiedene Formen zu schweben, von denen sich einige zu Gruppen verbunden haben. Organische Figuren werden mit geometrischen konfrontiert. Weil die Übergänge durch die unscharf gezogenen Konturen fließend sind, drückt das Bild ein friedliches Miteinander von ursprünglich mythischer Welt und rational-geometrisch geprägter Neuzeit aus.
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