Otto Baum

Kämmende, 1930
© Otto Baum / VG Bild-Kunst, Bonn

Otto Baum

Kämmende, 1930

Bronze, hochglanzpoliert (mit alter Patina) auf Muschelkalksockel montiert
34 × 16,5 × 22 cm

alter Guss von Herbert Heinzel, Kunstakademie Stuttgart Literatur: Otto Baum, Retrospektive zum 100. Geburtstag, WV Schlichtenmaier, S. 131, 51 C,
(BAUMO/S 69)

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Mit der Arbeit »Kämmende« von 1930 gelingt Otto Baum eine Einheit von größtmöglicher Reduktion und der bestmöglichen Darstellung einer bestimmten Aktion. Im Wechsel von ausladenden und inwendigen Wölbungen schafft Baum ein ausgewogenes Spiel von Lichtreflexen und verschatteten Partien, welches die Plastik in eine Bewegungsdynamik versetzt, die dem Betrachter glaubhaft vermittelt, dass die Frau, deren Kopf seitlich weggedreht ist, gerade im Begriff ist sich das lang herabfallende Haar zu kämmen – obwohl die torsierten Arme nur ansatzweise ausgeführt sind. Die Beine, die nur eine Sitzhaltung andeuten sollen, hat Baum noch extremer reduziert, so dass allein eine Ober- und Unterschenkelpartie den Schwung der Körperlinien wieder aufgreifen und abließen lassen. Von der vorliegenden Fassung gibt es nur diesen Guss, während von der Gips- und weiteren Bronzefassungen mehr Exemplare existieren. In eine zeitgleich entstandene Version »Kämmende II« sind Augen und Mund eingeritzt.
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